28. Februar 2018 | Hanau

Big Data Summit 2018

3 Fragen an Dr. Sebastian Klenk von 5Analytics

25. Januar 2017

Dr. Sebastian M. Klenk ist Geschäftsführer von 5Analytics in Stuttgart. Das Startup ist darauf spezialisiert, mit seiner Software-Plattform basierend auf Künstlicher Intelligenz aus R-Skripten Web-Services zu erstellen und die Arbeit von Data Scientists direkt in Unternehmensprozesse zu integrieren. Beim Big Data Summit 2017 spricht er über die Integration der 5Analytics Software in das "Analytical Insights Center“ von Telefónica Deutschland. Wir haben ihm 3 Fragen gestellt:

Ihr Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Künstliche Intelligenz in Unternehmensprozesse zu integrieren. Welche Ansätze der KI nutzen Sie dabei, und welche Geschäftsprozesse können Sie so unterstützen?
Sebastian Klenk:
Wir verstehen unter Künstlicher Intelligenz (KI) das Lernen aus Daten und die Anwendung des Gelernten auf Ereignisse und Situationen in Echtzeit. Dabei sind wir mit unserer Softwareplattform nicht auf einzelne Use Cases oder Algorithmen festgelegt. Unser Ansatz ist es, unseren Kunden einen schnellen und einfachen Einstieg in die Welt der KI zu liefern. Dafür haben wir Lösungsbausteine für gängige KI Anwendungsfälle entwickelt, die es erlauben, in kürzester Zeit KI Anwendungen aufzusetzen und in bestehende Unternehmensprozesse zu integrieren. 


Bitte erläutern Sie an einem Beispiel aus Ihrem Kundenkreis, wie Sie KI praktisch umsetzen und welchen Nutzen Sie für Ihren Kunden stiften konnten.
Klenk:
Bei Telefónica Deutschland, zum Beispiel, wird unsere Softwareplattform eingesetzt, um Mitarbeitern wertvolle Informationen und Handlungsempfehlungen in Echtzeit zu geben. Vor der Einführung unserer Software mussten Data-Science- und Artificial-Intelligence-Modelle in regelmäßigen Abständen manuell aufwendig neu berechnet werden. Die Resultate wurden dann manuell wöchentlich oder monatlich in die interaktiven Dashboards geladen. Nun können Nutzer auf die zugrunde liegenden Modelle in Echtzeit zugreifen. Somit können Auswirkungen von in Echtzeit vorliegenden Ereignissen (z.B. Social-Media-Einträgen im Internet) auf wichtige Prozesse (z.B. Vertragsverlängerungen) ohne unnötigen Zeitverzug erkannt und es kann direkt darauf reagiert werden. 


Wie reagieren Unternehmen auf Ihren Ansatz, Künstliche Intelligenz in Unternehmensprozessen umzusetzen. Treffen Sie dabei auch auf Vorbehalte?
Klenk:
Wir haben einen sehr konservativen KI-Ansatz. Wir verlangen nicht von Unternehmen, dass Sie die Kontrolle abgeben und einfach einem Algorithmus glauben. Unsere Herangehensweise gleicht eher der eines Ingenieurs. Die von uns eingesetzten Methoden basieren auf klassischen statistischen Verfahren. Die Erkenntnisse die wir aus Daten gewinnen lassen sich gut erklären und die Lösungen die basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelt werden haben genau definierte Rahmenbedingungen und eine klar definierte Ergebnisqualität. Auf diese Weise können wir für die Lösung beim Kunden einstehen und der Kunde versteht was er bekommt. 



Beim Big Data Summit 2017 hält Dr. Sebastian einen Vortrag zu dem Thema "Telefónica Deutschland nutzt Realtime Analytics, um in Echtzeit auf wichtige Ereignisse reagieren zu können". Mehr dazu hier.

Tags
News

News

24. Februar 2017

Die Bitkom Akademie bietet in Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule die berufsbegleitende Ausbildung zum Data Scientist an

20. Februar 2017

Künstliche Intelligenz ist der Aufsteiger des Jahres

17. Februar 2017

Spannende Vorträge und 700 Teilnehmer in Hanau

13. Februar 2017

Jetzt herunterladen und nichts verpassen!

10. Februar 2017

"Wir öffnen uns als Energie-Ecosystem für andere Ecosysteme um hier Mehrwerte zu schaffen"

09. Februar 2017

Der Direktor Business & Management Consulting bei Teradata im Interview

Location

Congress Park Hanau

Schlossplatz 1

63450 Hanau

Kontakt

Bitkom Servicegesellschaft mbH

Albrechtstraße 10

10117 Berlin

T +49 30 275 760