16. Februar 2017 | Hanau

Big Data Summit 2017

"Viele Unternehmen haben das Potential von Big Data erkannt"

25. Februar 2016

 

3 Fragen an Thomas Sauer

Thomas Sauer leitet das Center of Excellence Big Data der Daimler AG und ist Sprecher auf dem Big Data Summit. Im Interview blickt er auf die Big-Data-Trends für 2016 und erläutert, wie Big-Data-Lösungen das eigene Geschäft voranbringen können.

Welche Big-Data-Trends erwarten uns in 2016?
Thomas Sauer: Grundsätzlich erwarten wir, im Vergleich zu vorherigen Jahren, eine höhere Akzeptanz sowie eine höheres Bewusstsein im Kontext Big Data / Advance Analytics. Big Data wird vermehrt auch Bestandteil von strategischen Initiativen der einzelnen Business Units. Zudem wird es einen höheren Reifegrad durch etablierte Technologien geben.
Außerdem konstatiere ich branchen- und unternehmensübergreifend eine Offenheit gegenüber Big Data. Der nächste step wird sein, einen business value deutlich zu machen. Technologisch und architektonisch gesehen wird das schnellere Analysieren im hadoop-cluster eine Rolle spielen, aber auch die Programmiersprache R an Bedeutung zunehmen. Eine weitere große Herausforderung wird sein, die riesigen Datenmengen zusammenzubringen, um darauf intelligent zurückzugreifen zu können. 
Was in der Vergangenheit eher als Buch mit sieben Siegeln wahrgenommen wurde, nämlich Big Data, wird, und da bin ich mir sicher, eine neue Transparenz bekommen, um Berührungsängste abzulegen, damit sich auch das Verständnis von Big Data erhöht. Deshalb erwarte ich, dass das Thema Visualisierung der Analyse in den Vordergrund rücken wird. 

Wie sind Unternehmen in Deutschland Ihrer Einschätzung nach bei Big Data aufgestellt? Welche Herausforderungen müssen sie in den kommenden Jahren bewältigen?
Viele Unternehmen haben das Potenzial von Big Data erkannt und versuchen, diese in ihre Prozesse zu integrieren. Dabei hat, was ich nachvollziehen kann, jedes Unternehmen eine unterschiedliche Vorstellung davon, was Big Data bedeutet. Eine Herausforderung wird sein, den Markt der Hersteller, die im Big- Data- Bereich Services anbieten, der zugegebenermaßen sehr heterogen ist, zu durchblicken. 
Es gibt eine weitere Herausforderung, auf die Unternehmen achten müssen, nämlich die Schwierigkeit, Technologien zu beobachten, die sich in solch einem rasch verändernden Markt durchsetzen.  Deshalb sollten Unternehmen eine mentale und organisatorische Agilität mitbringen, um die für sie geeigneten Services zu finden. 

Der Big Data Summit trägt in diesem Jahr das Motto „Big Data als Business Enabler“. Wie können Big-Data-Lösungen das eigene Geschäft voranbringen?
Das Unternehmen sollte ganzheitlich auf die Prozesseketten schauen, weniger fixiert auf bestimmte oder isolierte Abschnitte. In unserem Fall haben wir einen umfassenden Blick von der Forschung/Entwicklung über die Produktion hin zu Sales/After Sales. So kann ein definierter Produktreifegrad schneller erreicht, effizienzen generiert und neue Services etabliert werden.
Dabei ist es unabdingbar, dass auch organisatorisch die entsprechenden Weichen gestellt werden, um eine übergreifende Sicht zu generieren und Entscheidungen zu treffen. 

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